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Elektronenröhre, Rundfunk und Fernsehen

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Die Entwicklung der Elektronenröhe als Voraussetzung für die Entwicklung des Rundfunkempfangs, die Ausstrahlung von Rundfunkprogrammen, sowie die ersten Schritte des Fernsehens. Bernd, DL2MFP, hielt bei uns an einem OV Abend Ende März 2010 einen hochinteressanten Vortrag, in dem er alle Aspekte der Röhrentechnik und den historischen Werdegang der Rundfunktechnik erläuterte.

Der Vortrag von Bernd war sehr gut recherchiert und mit ausführlichem Bildmaterial, Tonbeispielen, ja sogar Videosequenzen unterlegt. Er war ideal zugeschnitten auf den Radioamateur, sofern er neben dem Transistor noch die Grundbegriffe der Röhrentechnik kennengelernt hat. Für mich, der neben dem Bau von Detektoren zum Abhören von AFN auch ein Audion, sowie so manche Röhrenverstärker gebaut hat, war dieser Vortrag von Bernd eine echter Hochgenuss. Nebenher erfuhr man auch, dass die Röhrenproduktion hohes handwerkliches Geschick erforderte u.a. die Glasbläserkunst, das Zusammenfummeln von kleinsten Blechen Gittern und die Vakuumtechnik. Heizfäden, die anfangs  wie Glühlampen leuchteten wurden uns vermittelt , wie  die Entwicklung der großen Rundfunkstationen. Später wurden die Grundzüge der Fersehtechnik mit der Nipkowscheibe dann der zeilenweisen Abtastung des Fernsehbildes und die synchronisierte Wiedergabe auf dem Heimempfänger gut erklärt. Ich wage zu sagen, dass der Vortrag für ein technisch vorbelastetes Publikum, wie es die Amateurfunker sind, ideal zugeschnitten war und nicht in Vergessenheit geraten darf. Als OVV von T19 darf ich Bernd noch einmal ganz herzlich danken und wünschen, dass dieser Vortrag noch in anderen OVs gehalten werden wird.

   
© DARC OV Friedberg (T19)