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Presse

Ferienprogramm 2011 (8/2011)

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Fuchsjagd mit moderner Technik

Friedberger Kinder bei den Funkamateuren

 

Stolz präsentierten die Teilnehmer des Ferienprogramms der Funkamateure ihre selbst gebauten Radios.
Foto: Foto: Peter Appel

Friedberg Auf dem Friedberger Wasserturm hat’s wieder gefunkt – zumindest beim Ferienprogramm der Stadt Friedberg zusammen mit den Funkamateuren des Deutschen Amateur Radio Clubs. Mit Zinn, Lötkolben und guten Tipps der erfahrenen Elektrobastler durften die 15 Teilnehmer ein kleines Radio aufbauen. Verwendet wurde dabei ein Bausatz, der extra für den Schulungseinsatz entwickelt worden ist und elementare elektrotechnische Grundlagen vermittelte.

Bei der nächsten „Station“ war dann Spürsinn erforderlich. In der Gegend rund um den Wasserturm versteckten die Funkamateure kleine Sender, welche die Ferienprogrammkinder aufspüren mussten. „Bei dieser sogenannten Fuchsjagd geht’s darum, den Sender mithilfe einer Richtantenne und der Messung der Empfangsstärke schnellstens zu finden“, so Dr. Michael Koder, Vorsitzender der Friedberger Funker. Nicht schlecht staunten die Jungfunker auch, wie moderne Technik Einzug hält. Mit einem simplen Handsprechfunkgerät in der Größe eines alten Handys wurde ein direkter Kontakt zu einer Station in München aufgenommen. Die Antwort kam dann aber nicht wie erwartet aus dem Handsprechfunkgerät, sondern übers Internet aus einem modernen Smartphone.

„Genauso, wie die Teilnehmer des Ferienprogramms hier nun versammelt um das Funkgerät sitzen, habe ich auch vor drei Jahren zugesehen und zum Mikrofon gegriffen“, so der Schüler Joachim Ziegenaus. Kurzerhand entschloss er sich dazu, eine Prüfung abzulegen, mit der er am weltweiten Funkbetrieb teilnehmen darf. Kürzlich stockte er dann die „Lizenz“ auf, um noch mehr Möglichkeiten in die Praxis umzusetzen – und auch, um Kindern und Jugendlichen das Hobby weitervermitteln zu dürfen. (app)

   
© DARC OV Friedberg (T19)