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EME

Details

Am 30.05.2009 starteten die ersten EME Versuche, die erfolgreich verliefen und uns viel Freude bereitet haben. Da die Anlage ausgezeichnet funktioniert, wird sie zunächst für eine gewisse Zeit stehen bleiben, damit weitere Tests durchgeführt werden können.

Michael, DL2MHO und Klaus, DK3QN starten in St. Afra im Felde die ersten EME Tests. Die Ausrüstung setzt sich zusammen aus einem TS790E mit einem Antennenarray von 4 Stück 2m Langyagis und einer Hochleistungsendstufe mit ca. 400 Watt Ausgangsleistung.

Zwei Funkamateuren aus dem Wittelsbacher Land gelang es am 31. Mai 2009 erstmalig mit einer mobilen Funkstation  eine Verbindung über den Mond nach Rußland aufzubauen. Der Mond wurde dabei als Reflektor eingesetzt. Das Besondere dabei war, dass die Antennen auf den Mond ausgerichtet wurden und der russische Funkparnter das am Mond reflektierte Signal empfing und auf dem gleichen Weg rückwärts antwortete.

Klaus, DK3QN, und Michael, DL2MHO, hatten sich ein halbes Jahr mit der Theorie dieser sogenannten Erde-Mond-Erde (EME) Betriebsart befaßt, ehe sie dann über einen Zeitraum von einer Woche das riesige Antennengebilde zusammen schraubten. Nach einer zweitägigen Erprobungsphase war es dann soweit. Der erste Anruf über den ca. 400 000 km entfernten Mond war erfolgreich.

Damit hat der Ortsverband Friedberg, T19, wieder einmal seine technische Kompetenz bewiesen. Der Verein will damit interessierten Menschen eine Anregung geben, sich in dieses sehr interessante Hobby einzubringen.


Aufbau Antenne

Bild: Antennenbau mit Hubert, Klaus und Rudi - der Mann, der keinen Schraubenschlüssel braucht

Bild: Klaus, DK3QN, prüft nochmal die Antenne.


Klaus macht EME

Bild: Klaus (DK3QN) nach seinem ersten EME QSO

Michael macht EME

Bild: Unser Michael (DL2MHO) nach seinem ersten EME QSO.

Kurz-Fazit: EME-Betrieb ist mit unserer Ausrüstung stabil möglich. Es gibt noch viele Punkte zum experimentieren. Aus diesem Grund bleibt die Anlage zunächst für weitere Experimente stehen.

   
© DARC OV Friedberg (T19)